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Google Wave – Mein Eindruck

Der erste Post für dieses Jahr.
Von Google Wave haben einige von Euch bereits gehört, vielleicht sogar mal ausprobiert.

Wie viele Andere die sich bereits zu Google Wave geäussert haben, war auch ich anfangs überhaupt nicht davon überzeugt.
Zugegeben, im Moment bin im Moment immer noch nicht ganz überzeugt.
Zumindest sehe ich Google Wave definitiv noch nicht als vollständigen E-Mail Ersatz an.

Es gibt allerdings ein (für mich) großes „aber“.
Nämlich dann, wann immer man sich mit 2 bis n Personen für einen Termin, ein Event etc. absprechen möchte.

Ein paar Freunde und ich planen beispielsweise eine kleine LAN-Party im Februar.
Dafür müssen natürlich einige Dinge organisiert werden.
Essen, Spiele, Location, Teilnehmer etc. können über Google Wave prima geplant werden.
Man kann ganz easy Bezug auf diverse Aussagen nehmen und alle Beteiligten sind sofort auf dem gleichen Stand.

So muss man nicht im E-Mail Client nach der Nachricht mit dem Betreff „Re: Re: Re: Aw: Re: LAN-Party“ suchen.
Man öffnet die Wave in Google Wave und hat alle relevanten Infos sofort zur Hand.
Mit anderen Google Services wie dem Kalender oder Maps hat so Google Wave auf jeden Fall die Nase vorn.

Finde ich für solche Zwecke echt knorke.
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole. Als Ersatz für die E-Mail-Kommunikation sehe ich es noch nicht.




Spiegel Online Design-Relaunch

Woran merkt man das man älter wird?
Man fängt an sich für Politik, Nachrichten etc. zu interessieren.
Seit drei oder vier Jahren konsultiere ich regelmäßig Websites, die Nachrichten aus aller Welt und aus dem Rheinland veröffentlichen.
Das Nachrichtenportal Nummer eins für mich ist hier Spiegel Online.
Spiegel Online bietet sachliche Nachrichten, twittert, facebookt und hat einen eigenen Youtube Channel

Jetzt hat Spiegel das Design der Website geändert.
Für mich ist das neben dem Content natürlich auch als Web Developer interessant.
Das grobe Layout ist ziemlich gleich geblieben.
Trotzdem wirkt die Seite auf mich schlicht, übersichtlich, aber frischer als zuvor.
Jede Rubrik ist klar abgegrenzt vom restlichen Inhalt.

Schön sind auch die AJAX oder Web 2.0 Elemente, die man betrachten kann, wenn man sich für weitere Inhalte der einzelnen Rubriken interessiert.

Damit verteidigt Spiegel Online aus meiner Sicht die Anlaufstelle Nummer eins für Nachrichten im Netz. Zumindest für mich…




Social-Networking mit Last.fm

Ich wurde letztens Angesprochen, was denn dieses Last.fm genau sei und wie man diesen HTML-Klotz, den ich hier unten rechts im Blog habe auf seine Seite einbindet.

Nun Last.fm ist ein soziales Netz mit dem Schwerpunkt auf Musik.
Man verbindet sich quasi durch die Künstler, Musikrichtung etc. die man hört. So lernt man ständig neue Bands und Leute kennen.
Um sich zu vernetzen muss man sich natürlich erstmal bei Last.fm registrieren.

Die meisten Last.fm User, präsentieren die Musik die sie hören in ihrem Profil mittels eines Scrobbler-Plugins für Ihren Media-Player.
Ich tue das zum Beispiel mit Winamp und dem audioscrobbler-Plugin. Ebenso kann man mit iTunes, Amarok, Songbird und vielen anderen Playern scrobblen.
Im Build-Bereich von Last.fm gibt es mannigfaltige Tools zum scrobblen oder um die letzten Tracks von Freunden, Bekannten auf dem Desktop anzuzeigen.

Hat man nun das passende Plugin für den eigenen Player gefunden, kann man fröhlich drauf los scrobblen. Will man nun seine zuletzt abgespielten Songs auf einem Blog publizieren, so kann man sich entweder ein Widget erstellen und den Code an der gewünschten Stelle im Blog (oder sonstwo) einfügen.
Alternativ kann man natürlich schauen, ob die Blog-Software, die man benutzt ein entsprechendes Plugin bereitstellt.

Wer ein wenig mit der großen Menge an Künstlerdaten, Albuminformationen usw. eine eigene musikaffine Anwendung programmieren möchte, dem sei die recht gut dokumentierte API ans Herz gelegt.




Mehr Performance – Teil 3

Vielleicht haben es einige meiner Leser gemerkt.
Nach anfänglichen Problemen mit der Zeichenkodierung und der Performance habe mit Hilfe von Manuel eine Möglichkeit gefunden meinen Blog in Sachen Performance ein Stück nach Vorne zu bringen.

Manuel hat ein Skript geschrieben, dass das Caching-Verhalten von S9Y übernimmt und konfigurierbar macht.
Das Skript checkt, ob es die Seite bereits in einem Cache-Ordner gibt.
Wenn ja, dann liefert es eine statische HTML-Seite aus und jagt die Seite nicht mehr durch sämtliche Plugins.
Darüber hinaus ist das Skript in der Lage zu checken, ob es sich um das Backend oder einen Trackback handelt.
Das steigert nach einigen Tests um einiges die Performance.
Gibt es keine Cache-Files, so hat der erste Besucher die „Arschkarte“, da er derjenige ist, der die Cache-Files generiert, danach rennt das Blog allerdings wie Bolle.
Zeiten von unter zwei Sekunden sind mit entsprechend schneller Internet-Verbindung kein Problem mehr.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Manuel, der mir mit seinem Know-How einen großen Dienst erwiesen hat.

Einziges Manko ist, dass man mit diesem Skript nach einem neuen Blog-Eintrag den Cache-Ordner löschen muss.
Finde ich aber nicht so schlimm. Nach einem neuen Eintrag kann ich auch eben den Cache-Ordner löschen…




Mehr Performance – Teil 2 [Update]

Nachdem ich hier bereits über die Performance meines Blogs geschrieben habe, bekam ich diverse Rückmeldungen, die ich allerdings selber fühlen musste 😉
Die angesprochenen 4 Sekunden kamen leider nur im Idealfall vor. Davon hatte ich während des Schreibens ein wenig blenden lassen.

Am Wochenende bin ich erfolgreich vor dem gemeinen Karneval geflohen und habe nochmal an einigen Schrauben gedreht.
Um das Ergebnis bereits vorweg zu nehmen: Mit mäßigem Erfolg.
Der Flaschenhals ist und bleibt mein Hoster. Ich habe hier nur ein etwas besseres Angebot gewählt, was meinen Geldbeutel nicht zu sehr belastet.
Also teile ich mir mit n Kunden ein und dieselbe Hardware.
Hätte ich einen root-Server, dann würde die Sache schon ein wenig anders aussehen.

Naja. Was habe ich getan, um doch noch ein wenig mehr aus dem Server zu kitzeln?




Mehr Performance

Als ich das erste jQuery-Tutorial veröffentlichte wollte ich meinen Lesern natürlich auch die Möglichkeit bieten, den Quelltext mit Syntax-Highlighting zur Verfügung zu stellen.
Ich wählte damals das dp.SyntaxHighlighter-Plugin. Das sieht zwar nett aus und bietet allerhand Vorteile. Man kann sich den Quelltext als Plain-Text ansehen, ihn über das Plugin in die Zwischenablage kopieren, Zeilennummern an-/ausschalten.
Soweit, sogut. Allerdings benutzt dieses Plugin viele JavaScripts. Diese sind auch nicht komprimiert. Das heißt, jede Seite, auf der das Plugin läuft, zieht sich die JavaScripts, die für die entsprechende Sprache(n) gebraucht werden.
Ein weiteres Manko für mich war, das es auch die JavaScripts lädt, die man beispielsweise per src-Attribut einbindet.
Das alles (in Kombination mit weiteren JavaScripts für Seitenleisten-Plugins) zieht natürlich an der Performance.
So waren 8-12 Sekunden notwendig, bis mein Blog vollständig geladen war. Ok, das liegt sicherlich auch an der Performance von meinem Hoster.

Deshalb habe ich nun ein anderes Plugin im Einsatz.
Ich benutze nun das GeSHi-Plugin, welches sich auch im Ãœbrigen für jede PHP-Anwendung verwenden lässt.

Das Plugin bedeutete für meinen Blog zwar mehr gefrickel, wirkt sich aber durchaus positiv auf die Performance aus.
Mittlerweile liegt die Ladezeit bei unter 4 Sekunden.

Mal sehen, wenn ich Zeit und Muße finde werde ich da mal ein wenig CSS für stricken.




Firefox Plugin: Ubiquity

In den Mozilla Labs gibt es seit einiger Zeit das Ubiquity-Plugin.
Das Plugin versucht einen neuen Ansatz der Benutzerführung.
So bietet es über einen frei wählbaren Shortcut seine Dienste an.
Nach der Installation kann man bequem bei Google, Yahoo, Wikipedia, IMDB, Amazon suchen. Teilweise werden einem die Ergebnisse direkt im Plugin-Fenster angezeigt.

Weitere Funktionen sind u.a. das Interagieren mit markierten Textstellen. Diese lassen sich schnell per GoogleMail verschicken. Einzelne Wörter können markiert werden und per „define $wort“ spuckt Ubiquity die entsprechende Definition aus.
Wetter und Google Maps gehören ebenso zum Standard-Repertoir des Plugins.

Fazit:
Auf jeden Fall einen Blick wert. Erste Schritte werden im MozillaWiki erläutert.




Gravatar Plugin

Ich habe es gerade eben schon per Twitter angekündigt.
Das Gravatar-Plugin, welches ich am Wochenende installiert habe tut endlich.

Dazu war es notwendig, das comments.tpl auszutauschen.
Alles weitere dazu erklärt Don Chambers in einem entsprechenden Eintrag in seinem Blog.
Dort gibt es auch das veränderte Template inkl. CSS-Datei zum Download.
Hat den schönen Nebeneffekt, dass das Kommentar-Formular nochmals aufgehübscht wird.
Wer also nun im Besitz eines Gravatars ist, oder ein Avatar bei einem ähnlichen Dienst besitzt kann es nun auch hier nutzen.

Ich habe Gravatars zum ersten Mal bei Caschy und auf Nettuts.com gesehen und muss sagen:

Ich find’s schick…




Twittern – Eine Seuche

Tja, in letzter Zeit hört man viel über Twitter.
Twitter ist ein Microblogging-Dienst, der ähnlich wie SMS funktioniert.
Man hat gerade einmal 140 Zeichen um sich mitzuteilen.

Derzeit bin ich dabei, den richtigen Dienst für mich ausfindig zu machen.
Twitter.com ist ganz nett Identi.ca ist aber auch nicht verkehrt.
Vor allem, weil man bei Identi.ca bequem über Jabber (z.B. Gajim) die Twitter-Nachrichten posten kann.

Danke an el*loco der mir Identi.ca empfohlen hat.

Populärstes Twitter Opfer: AIRBUS-UNGLÃœCK AUF TWITTER




Cheat Sheets

Meine Latein-Lehrerin hat mal gesagt: „Mann muss gewusst wo, muss man nicht immer haben“.
Damit meinte sie natürlich: „Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen wo es steht“.

So geht es einem öfter im Leben.
Für mich als Software-Entwickler genauso. Man hat nicht ständig alle Funktionen einer Programmier-Sprache parat.
Dafür gibt es ja schließlich Cheat Sheets.

Cheat Sheets sind kurz gehaltene Funktions-Referenzen, die als Merkblatt fungieren.
Eine Tolle Sammlung an Cheat-Sheets für PHP, MySQL, Regular Expressions, HTML usw. gibt es auf der Seite: Added Bytes.

Ist auf jeden Fall mal einen Blick Wert.