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Konzertbericht – Die Toten Hosen – Bocholt

Wenn man in der Nähe von Düsseldorf aufwächst bzw. in Düsseldorf lebt, dann führt kein Weg an den Hosen vorbei.
Mit 13 Jahren bekam ich „Opium fürs Volk“ geschenkt. Spätestens seitdem habe ich die Werke der toten Hosen interessiert verfolgt. Ebenso hörte ich mir an, was die Jungs in ihrer Vergangenheit so gemacht haben.
Ich war eigentlich nie so der Konzertgänger, aber seit ich beim Farin Urlaub Racing Team (FURT) war, habe ich quasi Blut geleckt. So folgte ein Besuch bei den Foo Fighters in der Lanxess Arena und nun bei den Hosen in Bocholt.

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Karten gekauft. Uhrzeit für die Anreise ausgemacht und ab geht’s.
Verkehrsbedingt kamen wir dann gegen 18.30 Uhr in Bocholt an (haben also Bob Geldof verpasst). Schnell was gegessen und ab zum Stadion „Am Hünting“.

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Am Eingang angekommen hörten wir dann die ersten Töne von Bad Religion. Also schnell das „Wegbier“ ausgetrunken und rein in den Hexenkessel.
Mal ganz ehrlich Bad Religion macht es einem einfach. Kennt man einen Song, kennt man alle. Jeder Titel klingt ähnlich und dauert zwei Minuten. Findet man also entweder komplett gut oder schlecht. Mir gefiel es. Besonders als Greg Graffin sagte: „We’re just a punk rock band from Loas Angeles, California and Dies ist nur ein punk rock song„.

Währenddessen haben wir übrigens an 2-3 Getränke-Ständen versucht ein weiteres Bier zu ergattern.
Leider waren die 1-2 Mitarbeiter pro Stand total überfordert die Massen an durstigen Rockfans zu versorgen.
Glücklicherweise gab es da noch die „Cocktailbar“ die es etwas besser auf die Reihe bekommen hat.
Zum Spottpreis von 7,50 EUR konnte man da wenigstens nach 20 Minuten die Kehle ölen.

Punkt 21.00 Uhr ertönten die Klänge von dem Intro, dass man vom Album „Ballast der Republik“ kennt.
Es folgten der Titel gebende Track gefolgt von „Altes Fieber“ vermischt mit Klassikern, nachzulesen in dieser Setlist.




… und es hat gekracht

Hier hatte ich es ja angekündigt.
Gerade bin ich zurück vom Konzert.

Um 17.45 Uhr stand ich bereits vor dem Palladium Köln und habe mich schonmal in die Schlange gestellt (auf Kollegen warten). Punkt 18.00 Uhr ging es dann vorwärts.
Also Jacken abgegeben für 1 EUR und auf in den Innenraum.

Dort haben wir dann gewartet, bis um 20.00 Uhr das Licht ausging und sich der Vorhang hob.

Es ging direkt los mit der aktuellen Single „Nichimgriff“. Die Halle tobte und man wurde von allen Seiten in mannigfaltige Richtungen gedrückt. Naja so ist das nun mal auf einem Punk-Konzert. Nach einiger Zeit und ruhigeren Liedern hatte ich dann einen Platz gefunden, bei dem es etwas ruhiger zuging.

Dort habe ich dann ein Super Konzert erlebt. Die Akustik in der Halle hätte zwar noch ein wenig besser sein können, man hat aber gemerkt, dass alle Personen auf der Bühne eine ganze Menge von ihrem Handwerk verstehen.
Ein genialer Farin Urlaub, brilliante Background-Sängerinnen mit kräftigen Stimmen, ebenso haben die Bassistin und die Schlagzeugerin die Massen begeistert. Abgerundet haben das ganze die Bläser von The Busters.

Viele Lieder des Konzerts stammten natürlich von dem neuen Album „Die Wahrheit übers Lügen“. Sehr gut gefielen mir die Live-Versionen von „Die Leiche“, „Ich find das gut“, „Insel“, „Nichimgriff“, „Gobi Todic“ und „Krieg“.

Klassiker wie zum Beispiel „Glücklich“, „Unter Wasser“, „1000 Jahre schlechten Sex“ durften natürlich auch nicht fehlen.

Der absolute Höhepunkt war natürlich die Performance von „Zehn“. Dieses Stück wird wohl obligatorisch auf dieser Tour 1,5 Mal gespielt.
Einmal zur Mitte des Konzerts und einmal kurz vor Ende. Da geht’s dann nur ums Springen.

Die Stimmung war durchweg gut und ich habe die Leute verstanden, die schon am 21.11 im Palladium waren und jetzt nochmal.

Was mir persönlich etwas fehlte, aber trotzdem keinen Punkt Abzug rechtfertigen würde waren folgende Kleinigkeiten.
– Es gab nur wenige Ansagen. (Diese waren jedoch einwandfrei)
– Es wurden relativ wenig Textpassagen verändert.

Großartig war auch die Urlaubsche Art und Weise mit dem Publikum zu spielen und es nach seiner Pfeife tanzen zu lassen.

Farin Urlaub Racing Team



Gleich kracht es…

Gleich ist es soweit.
Ich mache mich auf nach Köln ins Palladium.

Dort macht das „Farin Urlaub Racing Team“ halt auf Ihrer Krachgarten Tour 2008
Bin ja mal gespannt wie Herr U. und sein Team die Halle rockt.

Ganz nebenbei:
Ist mein allererstes Konzert dieser Art…